Damals war alles besser.
heute auch.

dem gewohnten terpentin-geruch folgend, lediglich mit einem borstigen pinsel bewaffnet,

gründete bernhard iken 1960 eine schilderwerkstatt. ein vergilbtes bild wie aus omas verstaubtem familienalbum: mit noch dunklem haarschopf pinselt er breit lächelnd jeden einzelnen buchstaben an die seitenfront eines fahrzeugs. jaaa, so ein schriftzug konnte schon mal mehrere tage dauern – so mit schablone vorzeichnen, ausschneiden, farbe auftragen, abwarten, wieder farbe auftragen, tee trinken und so. werbung war damals schon filigrane handarbeit (heute übrigens auch). in alten schuhen, aber mit neuen ideen, mauserte sich die einst in einem urigen hinterhof gegründete schilderwerkstatt so zu einer etablierten größe im norddeutschen raum.

dann kam der, mit dem alle gerechnet hatten:

sohnemann stefan. hätte stefan auf seinen vater gehört, wäre er heute schriftenmaler. ein beruf, den es inzwischen nicht mehr gibt. stattdessen hat er auf sein herz gehört, ging studieren, danach mal richtig arbeiten, was man denn so arbeiten nennt, und kehrte alsbald zurück zum vaterschiff. frisch beseelt mit einer neuen, vielversprechenden profession: unternehmenskommunikation. die hatte sich ohnehin schon still und heimlich in die schilderwerkstatt eingeschlichen. wer eine fahrzeugbeschriftung braucht, braucht schließlich auch mal ein logo. oder einen flyer. oder gleich ein ganzes erscheinungsbild. ist doch klar!

schildermalerei, unternehmenskommunikation – und dann noch diese verflixte computerisierung! so findet allmählich zusammen, was auf dem ersten blick nicht zusammengehört: bleistift und maustaste, pinsel und großformatdrucker, handwerk und design, tradition und moderne. eine unternehmensform zwischen sicherheit und tempo. mit einer klaren richtung: vorwärts.

konnte ja keiner wissen, dass wir damit geld verdienen!

in den nächsten 15 jahren wachsen die aufgaben, und mit ihnen das hungrige team. höchste zeit, pünktlich zum 50-jährigen jubiläum den generationswechsel auch plastisch zu vollziehen. 2010 beziehen stefan, andre und hendrik – beide sind mittlerweile zu gesellschaftern geworden – mit ihrem 15-köpfigen team das neue agenturgebäude, direkt gegenüber der werkstatt. ein weiterer schritt richtung zukunft.

endlich genug platz, sich voll und ganz auszutoben!

wer einmal seinen dachboden aufgeräumt hat, weiß: wo viel platz geschaffen wird, wird wieder viel hingestellt. angesichts der vollen auftragsbücher füllen wir den neuen platz mit dem wichtigsten, was wir finden können: weitere richtig gute mitarbeiter.

aber manchmal ist alles nicht genug.

trotzdem wurde unser neues agenturgebäude innerhalb weniger jahre so klein, dass wir die arbeitstische hochkant stapeln mussten. das ist auf dauer natürlich kein zustand, weshalb wir kurzerhand beschlossen, den mittelpunkt der oldenburg-bremer werbewelt einfach ein wenig zu verschieben. mit drei kreativen sind wir losgezogen, um die die quirlige nachbarstadt zu erobern: tolle menschen, spannende herausforderungen, rasta und stoppelmarkt… moin vechta! wir sind froh, dass du da bist.

drei worte: neu, neu, neu!

so wurde unser produktkatalog jahrelang dicker und dicker, aber das titelblatt blieb immer dasselbe: "gute kommunikation." schon ironisch: haben wir doch mit der schildermalerei vor über 65 jahren begonnen, kommen wir jetzt da an, wo alles beginnt: bei der ganzheitlichen erstellung von marken, von der kreation bis zur produktion, vom ersten pinselstrich bis zum letzten mausklick, mit allem zipp und zapp. roundhouse-kommunikation. unser erscheinungsbild mag sich verändert haben, aber die richtung behalten wir bei: zeichen setzen. marke machen.

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